Die UE Olot gleicht in der Nachspielzeit aus (2:2)
Der CD Atlético Baleares holte im Estadio Balear gegen die UE Olot (2:2) einen Punkt am 27. Spieltag der Segunda RFEF (Gruppe III). Die Mannschaft von Luis Blanco dominierte das Spiel und hatte klare Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Doch ein Tor von Marc in der 90. Minute belohnte die katalanische Mannschaft und verhinderte den Sieg der Gastgeber.
Das Unentschieden fühlte sich für den ATB wie eine Niederlage an, insbesondere nach einem starken Beginn der Hausherren. Moha und Jaume Tovar waren die gefährlichsten Spieler. Der Senegalese war auf der rechten Seite sehr aktiv, während Tovar immer wieder für Gefahr sorgte. In der 40. Minute nutzte Tovar einen Abpraller der Gäste und erzielte das 1:0 für den ATB.
Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb der ATB zunächst dominant, doch ein Defensivfehler führte in der 51. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Carlos Gilbert.
Danach folgten zahlreiche Chancen für die Gastgeber. Toni Ramon, Sergio, Moha und Tovar hatten insgesamt sieben klare Gelegenheiten, doch erst in der 73. Minute erzielte Florin Andone das 2:1, indem er dem gegnerischen Torwart zuvorkam.
Nach dem Treffer hatte der ATB weitere gute Chancen, doch in der 90. Minute glich Marc Mas mit einem starken Schuss aus dem Strafraum zum 2:2 aus. Damit endete die Partie mit einem Remis, und die Mannschaft von Luis Blanco bleibt mit acht ungeschlagenen Spielen auf dem dritten Platz.
Am kommenden Sonntag um 12:00 Uhr tritt der ATB auswärts gegen den Torrent im Campo Municipal de San Gregorio – Torrent (Valencia) an. Es wird ein Schlüsselspiel für die Aufstiegsambitionen des ATB. Der Torrent belegt mit 43 Punkten den sechsten Platz und liegt nur zwei Punkte hinter Atlético Baleares, das mit 45 Punkten auf Rang drei steht.
Trainerstimmen – Luis Blanco (ATB)
„Wenn du in der letzten Minute ein Tor kassierst, ist die erste Reaktion Wut und Traurigkeit. Das ist Fußball. Wir müssen daran arbeiten, das zu verbessern, weil wir es nicht gut gemanagt haben. Nicht nur das Gegentor, sondern auch die letzten zehn Minuten insgesamt waren nicht gut.“
„Wir hatten viele Torchancen und Abschlussmöglichkeiten. Solche Dinge können passieren. Man geht mit einem Unentschieden nach Hause, das einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.“
„Heute waren wir nicht effektiv genug, und das wirkt sich psychologisch aus. Wenn du das Spiel nicht entscheidest, gibt es Momente, in denen die Intensität nachlässt. Dass wir die Partie nicht frühzeitig entschieden haben, hat unser Selbstvertrauen geschwächt. Wir wollten weiterhin gefährlich bleiben, aber es hat nicht gereicht.“
„Wir haben heute viele Dinge gut gemacht, aber nur phasenweise. Offensiv haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir müssen weiter daran arbeiten.“







